Samstag, 9. Juni 2018

Ricky Laredo – Schwertmeister des Imperators


Blogstuff 218
„Wie angenehm war es doch, ein Künstler zu sein. Man brauchte sich um keine Regeln zu scheren, trug keine Verantwortung, konnte tun und lassen, was man wollte.“ (Philip K. Dick: Simulacra)
Das waren noch Zeiten: Ich komme am Samstagabend in meine Stammkneipe und die Gäste bilden spontan eine Rettungsgasse bis zur Theke.
Neulich saß ich im Bus neben George Clooney. Es war aber nicht der echte. War nur eine Fälschung. Allein im letzten Monat haben sie drei falsche Clooneys aus dem Verkehr gezogen. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Es laufen immer mehr gefälschte Menschen rum.
Viele haben Globalisierung noch gar nicht kapiert. Man hört nicht nur afrikanische Musik, man hat vielleicht auch einen afrikanischen Nachbarn. Die Chinesen, deren billige Klamotten wir in rauen Mengen kaufen, kommen zu uns und kaufen die Fabriken, in denen wir arbeiten. Wir sehen Hollywood-Filme und bezahlen die Amerikaner mit unseren Daten. Es ist mir schleierhaft, wie die Trumps dieser Welt das wieder entflechten wollen.
Für meine erste Fastenkur habe ich mich in ein künstliches Koma versetzen lassen. Genutzt hat es nix. Die Ärzte haben festgestellt, dass ich über die Luft die Kalorien einer Torte aufnehmen kann, die sich im selben Gebäude befindet.
Die billigen Tricks der Autoren: Aus der albernen Tanja Salami wird die geheimnisvolle Sanja Talami aus dem fernen Teheran.
Ein fürchterlicher Schlag. Plötzlich gibt es ein Vorher und ein Nachher. Aber irgendwann entwickelt man die Kraft zu einer Gegenbewegung und ändert einige Dinge in seinem Leben, bricht mit Gewohnheiten und alten Routinen. Aus der Asche einer negativen Veränderung wachsen positive Veränderungen. Sie sind nicht groß, aber sichtbar – zumindest für dich selbst.
Wir können die Linken bei ihren letzten Aufbäumarbeiten beobachten.
Eine Frau aus Peking erzählt mir, sie würde nie ein Sonnenbad nehmen. Die blassen Menschen aus Nordchina würden in der Sonne nicht braun werden wie die Europäer, sondern gelb. Das sähe nicht schön aus. Vielleicht entstand das Vorurteil von der „gelben Rasse“ ja bei einem Sommerbesuch in China?
Nicht vergessen! Am 7.7. ist der internationale Hausmeisterkongress in Las Vegas.
Er hatte das Finanzamt betrogen, das Job-Center, die GEZ, die Kabelgesellschaft und etliche Konzerne während seiner Zeit als Ladendieb. Er hatte zahllose Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung und das Betäubungsmittelgesetz auf seinem Konto, die nie geahndet wurden. Andererseits hatte er nie seine Freunde oder seine Familie betrogen und er hatte auch keine armen Leute übers Ohr gehauen. Seine Weste war also rein.
Sehen Sie sich in Ihrer Wohnung um! Welcher Teil Ihrer Einrichtung wird im 22. Jahrhundert eine Antiquität sein? Was ist der Müll von morgen?
Ich habe schon als Kind gerne Sachen versteckt. Es ging mir dabei gar nicht um das Versteckte, sondern um das Verstecken selbst. Damals hatte ich weder Wertsachen noch Geheimnisse, die für andere Menschen von Bedeutung gewesen wären. Ich habe sogar kleine Texte in Pappröhren gesteckt und verschlossen. Ich durfte sie erst Jahrzehnte später öffnen. Diese Botschaften waren also quasi in der Zeit versteckt. Später habe ich Geld und USB-Sticks versteckt. Selbst beim Einbruch in meine Wohnung sind sie nicht gefunden worden. Zwei komplette Bücher – „Berliner Asche“ und „Rheinkind“ – wären sonst verloren gegangen.
Wild Cherry - Play That Funky Music (Funky Purrfection Version). https://www.youtube.com/watch?v=AHJk62tnm3A

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