Montag, 11. Juni 2018

Im Land des Lächelns


Jeden Tag werden eine Milliarde Selfies gemacht. Die Menschen lächeln auf diesen Bildern. Sie posten ihren Optimismus auf Instagram oder auf anderen Seiten im Netz. Das Leben ist schön, so lautet die Botschaft. In Wirklichkeit geht es neunhundert Millionen dieser Leute gerade schlecht (Zahlen von der Bertelsmann-Stiftung Redaktion frei erfunden).
Die Welt geht derweil den Bach hinunter. Ein Narr namens Trump trägt die Krone und schwingt das Zepter aka Handy. Ein Lichtblick sind die Selfies von Matthias Egersdörfer von den Orten seiner Tournee, die ich hier ohne die freundliche Erlaubnis des Künstlers veröffentliche.
Weil die Welt so ein schrecklicher Ort ist und ich selbst von Selfies aus ästhetischen Gründen Abstand nehmen möchte, kommt hier ein Bild fürs Gemüt aus meinem Garten, in dem ich heute sogar einen Schmetterling gesehen habe:

Kommentare:

  1. Lieber Matthias, Dein Blütenbild gefällt mir sehr- damit kann ich in den Tag gehen.

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  2. Ich liebe es wie Egersdörfer zu Beginn seines Programms "Falten und Kleben" herumpoltert, weil seine Freundin ihn fragt, ob es ihm gut geht: "Ich bin glücklich! Ich kann's halt nur net so zeigen. Soll ich Dir a' Fax schicken oder a' SMS damit Du's glaubst! - Wahrscheinlich der beste Grantler sein Gerhard Polt.

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