Donnerstag, 29. März 2018

Was Sie wissen müssen

Das ehemalige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner Online-Ausgabe vom 27.3.2018: „Ein mutmaßliches Paparazzo-Foto befeuert derzeit Gerüchte: Demnach sollen Modelmacherin Heidi Klum und Tokio-Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz liiert sein. Die Betroffenen äußern sich nicht.“
Gut, dass der alte Augstein es nicht mehr erleben musste. Ist es für ein Nachrichtenmagazin relevant? Ist es überhaupt eine Nachricht?
Warum macht „Der Spiegel“ es nicht wie die Profis?
„Seit Veröffentlichung der Kussbilder zwischen Heidi Klum und Tom Kaulitz sind sie Tuschel-Thema Nummer 1.“ (Gala)
„Heidi Klum knutscht mit „Tokio Hotel“-Star Tom Kaulitz – und alle Welt darf es sehen! Die sensationellen Kuss-Schnappschüsse schlagen hohe Wellen.“ (Bunte)
Stern-Journalistin Jule Schulte bekennt: „Der Moment, in dem deine erste große Liebe mit dir Schluss macht, ist einer der eindrucksvollsten jedes jungen Lebens. (…) Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Ich war 13 Jahre alt. (…) Bin ich über ein Jahrzehnt älter geworden? Ja. War ich einige Monate später über Tom hinweg? Auch das. Schreibe ich meiner Kollegin trotz allem seit dem Erscheinen der ersten Bilder von Tom Kaulitz und Heidi Klum wütende Mails? Und nun knutscht er also mit Deutschlands Model-Mutti-Nummer-Eins Heidi Klum rum. Ich würde so gerne sagen: Sollen die doch, interessiert mich nicht, mir doch egal. Aber die 13-Jährige in mir ist mal wieder hart getroffen.“
Einzig und allein das Sturmgeschütz des investigativen Journalismus, die BILD-Zeitung, haut folgende Schlagzeile raus: „Heidi und Tom: Wie echt sind diese Küsse?“

Kommentare:

  1. Die Welt, nein, die kann ja nichts dafür, die Menschen sind, nein, waren schon immer dumm.
    Sie wollen betrogen, verführt, verdummt, verheizt werden.
    Ich bin mir, und ich weiß sehr wohl, daß das hahnebüchener Scheißdreck ist, trotzdem, sicher, daß die Menschheit eine Züchtung irgend welcher Außerirdischer ist.
    Als Kriegs und Arbeitssklaven.
    Nur das können Wir wirklich gut, von den paar Künstlern mal abgesehen.

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    1. Ja, Andy Bonetti ist ihnen wirklich gründlich daneben gegangen. Faul und friedlich, voller unproduktiver und überflüssiger Ideen.

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