Donnerstag, 15. März 2018

Die Zukunft des deutschen Hosenträgers


Blogstuff 202
„Armen Leuten Sparsamkeit zu empfehlen, das scheint mir ebenso lächerlich wie beleidigend. Es ist, als ob man einem Verhungernden riete, weniger zu essen.“ (Oscar Wilde)
Jens Spahn hat auf herzerfrischende Weise eine alte sozialwissenschaftliche Frage geklärt. Wie definiere ich Armut? Alle, die nicht kurz vor dem Hungertod stehen, sind nicht arm. Die Oma, die im Müll nach Pfandflaschen wühlt – nicht arm. Der Obdachlose, der in der Fußgängerzone bettelt – nicht arm. Der Hartz IV-Empfänger, der vom Job-Center das Existenzminimum gekürzt bekommt – nicht arm. Das ganze Problem mit der Armut hat die CDU auf einen Schlag gelöst. Es gibt gar keine Armut in Deutschland. Danke, Jens! Mach doch bitte mit dem Thema Klimawandel weiter.
Wenn Facebook, Twitter & Co alle Beiträge und Kommentare löschen würden, die nicht in korrektem Deutsch geschrieben sind, wären wir die Nazis auf einen Schlag los.
Warum ich so gerne für Bonetti Media arbeite? Weil es das einzige Unternehmen ist, in dem die Mitarbeiter nach Gewicht bezahlt werden.
Ich bin kein Medium, kein Seher wie Nostradamus, aber manchmal habe ich kurz vor dem Urinieren oder dem Nachtisch Visionen. Was wird 2018 passieren? Weltkrieg, Erscheinung des Antichrist, Terror, Katastrophen, Klima, Rücken? Nein. Am 13. März kommt der Polsprung. Ich weiß es von Uwe Puschmann: „Also, wenn ich die gedankliche Übertragen meines heiligen Vaters richtig verstanden habe, kommt der Polsprung am 13.03.2018. Sorgt bitte für Essen, Trinken und alternative Lichtquellen, für 7 bis 10 Tag.“ Alle bösen Seelen werden vernichtet, auch Angela Merkel. Danke, Uwe.

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Schön, dass der Russe wieder unser Feind ist. Da kann ich ja die Geschichte eines alten Frontsoldaten aus meinem Dorf zum Besten geben, der vor einigen Jahren gestorben ist. Häuserkampf in Russland. Eine Katze läuft auf der Straße zwischen den deutschen und den russischen Linien entlang. Ein Russe erschießt sie. Frage: Wer bekommt die Katze? Beim Versuch, das leckere Stück Fleisch zu erbeuten, sterben drei Menschen. Im deutschen Haus wird gelost, wer als nächstes gehen muss. Der Landser, der verliert, kommt tatsächlich unverletzt mit der toten Katze zurück, die vom Koch sofort zubereitet wird.
Hätten Sie’s gewusst? Andy Bonetti beschäftigt einen Biersommelier und einen Gulaschkurator.
Inside Kreml: Putin hieß früher Nepomuk mit Vornamen. Bis zum Alter von zwölf Jahren war er ein unauffälliges Kind, freundlich zu jedermann und ein herzensguter Junge. Aber dann bekam er einen Puck an den Kopf. Seitdem will er Herrscher der Welt werden und nennt sich Wladimir (auf Deutsch: Weltherrscher). Derzeit züchtet er hinter dem Ural eine Ork-Armee, mit der er nach der Fußball-WM im eigenen Land in der Lausitz einmarschieren will.
Vorsicht bei der Abkürzung der aktuellen Jahreszahl. 18 => AH. Keinen Fußbreit dem Faschismus! Schlimm genug, dass Hamburg immer noch das Autokennzeichen HH hat.
„Ich höre immer nur, dass die Schlangen vor den Tafeln länger werden. Die Schlangen vor den Feinkostläden werden aber auch immer länger. Im KaDeWe werden Austern nur noch an Adlige abgegeben! Über diesen Skandal spricht niemand.“ (Andy Bonetti)
„Wir wissen alle, dass du nicht der allerhellste Stern am Himmel bist, aber die Welt ist voller Idioten, die noch dümmer sind als du. Das ist das Geheimnis deines Erfolgs.“ (Lupo Laminetti über Andy Bonetti)
George Benson - Give Me The Night. https://www.youtube.com/watch?v=imYJpr09IgQ

Kommentare:

  1. Danke für die Info mit den Austern. Wäre ich am WE fast vergebens mit dem Bentley nach Berlin. Übrigens: Bei der FAZ ist gerade eine Stelle als Blogger für solche Themen frei. ;-)

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  2. Ist dir auch aufgefallen, dass die Stellplätze im KaDeWe-Parkhaus viel zu schmal für den Porsche Cayenne sind? Und warum gibt es keinen Drive-Thru, damit ich nicht den ganzen Bauunternehmerpöbel an der Austernbar sehen muss?

    Andy Bonetti hat es nicht nötig, sich als Blogger zu verdingen. Demnächst heißt es auch Bööönetti und er macht mehr mit Gold und so.

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  3. Also mein Opa erzählte mir damals, dass Katzen während des Krieges "Dachhasen" genannt wurden. Ein bisschen Esskultur musste schon sein.

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    1. Die "Dachhasen" wurden bei armen Leuten noch bis in die 60er Jahre verspeist. Heute sind wir ein reiches Land und lästern über die hundefressenden Koreaner.

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