Freitag, 23. Februar 2018

65

Bereuet! Das Ende der Welt ist nahe. Der Meeresspiegel wird bis zum Jahr 2100 um sage und schreibe 65 Zentimeter steigen. Ich hab’s ja immer gewusst. Es geht mit uns zu Ende. In den Nachrichten zeigen sie eine Deutschland-Karte mit der neuen Küstenlinie. Städte werden im Meer versinken. Wacht endlich auf!
Oder gibt es Hoffnung? Werden wir es schaffen, in den nächsten 82 Jahren die friesischen Deiche 65 Zentimeter höher zu bauen? Und woher nehmen wir den ganzen Sand?
Ich habe schon mal an den Piers von New York gestanden. Sie ragen tatsächlich mehrere Meter aus dem Wasser. Aber was ist mit Tonga, werden ernsthaft beunruhigte Leser jetzt fragen. Dieser Staat hat so viele Einwohner wie Koblenz. Da das Wasser aber erst in 82 Jahren so hoch gestiegen ist, werden diese Leute bzw. ihre Nachkommen nicht ertrinken, sondern umziehen. O grausame Welt.
Ganz Polynesien hat übrigens so viel Einwohner wie Köln. Sie werden in Neuseeland, in Papua-Neuguinea oder in Köln weiterleben. Sie, liebe Leser, müssen sich darüber keine Gedanken machen, denn 2100 sind Sie längst tot.
P.S.: Was ist mit der Erderwärmung? Möglicherweise verdunstet das Wasser ja auch vorher? Und kommt als Regen in der Sahara runter, wo ein neuer Urwald wächst? Smiley.

Kommentare:

  1. Ja, Klimaerwärmung ist eine schlimme Sache. Aber ich habe gestern Abend, durch dummes Hin- und Herschalten ein Stück von diesem Songcontext gesehen, wo wir unsere Kandidaten aussuchen, die dann beim ESC letzte werden. Die Darbietung steht dem Klimawandel um nichts nach und erreicht uns schon viel eher.

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    1. Eines Tages werden Wissenschaftler feststellen, dass Fernsehen zur Zelldegenerierung in unserem Gehirn führt. Ich werde mich an diesem Tag nicht wundern.

      Ich bin gestern um zehn Uhr aus der Kneipe gekommen und habe noch eine Halbzeit vom Dortmund-Spiel gesehen. Das war auch nicht besser ...

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    2. Einer der Gründe, warum kein Fernsehen läuft wenn die Kinder noch auf sind. Reicht, wenn mein Hirn Gemüse wird.

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    3. Eigentlich sind Ihre drei Mädchen, die auf dem Sofa rumhopsen, auch das interessantere Programm.

      Aber das Eishockey-Spiel D-CAN (4:3) hat mich gut über den Nachmittag gebracht und um 16:30 öffnet der Winzer meines Vertrauens seine Pforten.

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