Montag, 1. Januar 2018

Die Wahrheit über Andy Bonetti – eine Posse mit Gesang

„Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,
Betracht' ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh',
Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh',
Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.“
(Andreas Gryphius: Einsamkeit)
Wie oft habe ich in der Vergangenheit schon mit dem Text gerungen, nach treffenden Ausdrücken und überzeugenden Argumenten gesucht? Wie oft habe ich enttäuscht mein Notebook zerknüllt und in den Papierkorb geworfen, um wenig später wieder von vorne anzufangen? Aber auch 2018 werde ich meine ganze Kraft, meine Hingabe und mein Talent diesem Blog und damit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, opfern und dem „System“ seine hässliche Maske vom Gesicht reißen, um es endlich zu entlarven. Mit spitzer Feder werde ich Missstände aufspießen, den Finger in die offene Wunde legen und einmal mehr die Reißzwecke auf dem Thron der Mächtigen sein. Meine treffsicheren Analysen werden Trump zu denken geben, von meinen satirischen Seitenhieben wird sich die Kanzlerin nicht mehr erholen. Aber es hilft ja nichts. Einer muss es machen. Einer muss da sein. Andy Bonetti.
Richard Wagner – Götterdämmerung. https://www.youtube.com/watch?v=wXh5JprKqiU