Freitag, 29. Dezember 2017

Die wunderbare Welt der Philatelie 2

Es war bekanntlich nicht alles schlecht im Dritten Reich. Denken Sie an die Autobahnen oder die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Die Welt zu Gast bei Freunden.
Zu den schönen Seiten der Diktatur gehörten die Briefmarken. Hier meine Favoriten aus der Zeit von 1933 bis 1945.


Die Durstigen tränken. Was für ein edles Motiv.


Chicagofahrt Weltausstellung 1933. Der berühmte Zeppelin.


Diese Marke symbolisierte schon 1934, wohin die Reise unter der aufgehenden Sonne des Hakenkreuzes gehen würde.


Die Saar kehrt heim ins Reich. Ist das Bild nicht rührend?


Zum Vergleich: So nüchtern sah die Gedenkmarke zur erneuten Eingliederung des Saarlands 1957 aus. Demokratie ist doof.


Das Bild zeigt eine Winzerin vom Rüdesheimer Berg. Dieser Weinberg liegt im Rheingau auf der – von mir aus betrachtet - gegenüberliegenden Rheinseite.


Endlich hat man dem belgischen Aggressor die alten deutschen Hansestädte Eupen und Malmedy entrissen.


Hier zeigt die Reichspost ihren subtilen Humor. Die amerikanischen und sowjetischen Truppen haben bereits das Reichsgebiet erreicht, aber nun heißt es plötzlich „Großdeutsches Reich“ statt „Deutsches Reich“.


Hier eine typische Tracht aus Niedersachsen. Im Dritten Reich trug die deutsche Frau noch einen Schleier – oder wenigstens ein Kopftuch (siehe Winzerin).

2 Kommentare:

  1. Wir sollten mal gegenseitig unsere Briefmarkensammlungen ansehen (mein Vater hat übrigens einen Haufen Briefe, die mit Zeppelinpost versandt worden). Hast du dich auch mal mit den Propagandafälschungen aus dem Krieg beschäftigt?

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    1. Gute Idee! Meine Sammlung ist in Berlin. Die Einbrecher haben sie vor vier Jahren einfach liegengelassen. Es müssen junge Leute gewesen sein ...

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