Samstag, 23. Dezember 2017

Blogchain Technology


Blogsuff 181
„Der Zeitraum zwischen ‚Junge, denk an dein Pausenbrot.‘ und ‚Mama, denk an deine Tabletten.‘ vergeht übrigens im Leben recht schnell.“ (Horst Hutzel)
Wer Texte vor der Veröffentlichung noch mal durchliest, ist unprofessionell. Wer redigiert, hat Angst. Nach diesem Motto arbeiten heute alle großen Inline-Reduktionen.
An Weihnachten gibt’s bei uns Filetsteaks vom Kobe-Einhorn. Noch Fragen?
Einen echten Nihilisten erkennt man daran, dass er zu Weihnachten nichts verschenkt und nichts geschenkt bekommt. Ich kenne keinen einzigen.
Man sagt ja, Hundejahre müsse man mit sieben multiplizieren. Aber Schneckenjahre muss man durch drei teilen. #Merkels4.Amtszeit
Kabarett ist wie Gottesdienst. Die Prediger erreichen immer nur ihre Glaubensgemeinschaft. Die Ungläubigen kommen gar nicht erst. Daher verändern Satire und Kirche auch nichts.
Geduld ist in unserer Zeit ein Zeichen von Schwäche.
Was nutzt uns in Zeiten knallharter Verwertungsinteressen noch das Wissen aus einem Universitätsstudium? Sie fangen in einem Unternehmen an und am ersten Arbeitstag sagt Ihnen der Abteilungsleiter: „Vergessen Sie alles, was Sie an der Uni gelernt haben. In unserem Konzern machen wir es so: …“ Und dann drücken Sie am besten gleich die Klospülung in Ihrem Kopf und hören Ihrem neuen Boss zu.
Viele Leser sind mit Begeisterung dumm und vorsätzlich passiv, wenn es um die selbständige Überprüfung von Fakten und Zusammenhängen geht.
Die Welt teilt sich nicht nur in Reiche und Arme, sondern auch in Dicke und Dünne. Ist es Ihnen auch aufgefallen? Die Dicken werden immer dicker und die Dünnen werden immer dünner.
Ich weiß gar nicht, wie es manche Blogger schaffen, noch nebenbei berufstätig zu sein. Ich mache das jetzt vier Jahre Vollzeit – und bei mir rollt die Kopeke!
Ich glaube schon, dass Herrscher ihre Untertanen lieben. Die Spinne liebt ja auch die Fliegen. Gut, sie verachtet diese kleinen, dummen und schwachen Tiere auch ein wenig. Aber sie hasst sie nicht.
Hätten Sie’s gewusst? Heinz Pralinski ist jetzt Mitglied bei A.D.E.L. (Allianz der englischen Landlords) und hat ein Platte mit Speed Metall-Versionen von Karel Gott-Songs wie „Biene Maja“ rausgebracht.
Aus alter Gewohnheit und Sentimentalität sagen wir immer noch „Bauern”, wenn wir doch eigentlich von Agrarindustriellen sprechen müssten.
Mein Urgroßvater war der letzte Bauer in der Familie. 1954, er war bereits über achtzig Jahre alt, teilte er sein Land unter den zehn erwachsenen Kindern auf. Er machte zehn gleiche Teile daraus und jedes Teil wurde auf einen Zettel geschrieben. Mein Vater durfte die Lose ziehen. Nicht der Erstgeborene bekam wie üblich den Hof, sondern es wurde demokratisch unter allen Nachkommen aufgeteilt – Männer wie Frauen. Das war nicht selbstverständlich, aber sympathisch. Dadurch erlosch zwar das Bauerngeschlecht Eberling, aber es eröffnete im Wirtschaftswunder allen Kindern neue Möglichkeiten. Das Bauernhaus kam zur jüngsten Tochter Auguste, die ihren Mann im Krieg verloren hatte. Der Urgroßvater blieb bei ihr bis zu seinem Tod leben. Und mein Großvater, der in einer Kaolin-Grube arbeitete, kam auf diese Weise zu seinem Baugrundstück und dem Gemüsegarten.
Hätten Sie’s gewusst? In Japan sterben pro Jahr so viele Menschen durch Schusswaffen wie in den USA in sechs Stunden.
DAF - Als wär's das letzte Mal (Boys Noize Remix). https://www.youtube.com/watch?v=HE23A5d2Tlg

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