Mittwoch, 11. Oktober 2017

Vermischtes


„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, stellte er fest, dass er nicht mehr linksliberal war. Und das war in dieser Gesellschaft schlimmer, als sich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt zu haben.“ (Oskar Roehler: Selbstverfickung)
Ich war heute im Friseursalon und habe das deutsche Jobwunder persönlich kennengelernt. Die Frau, die meine wolfsgraue Mähne stutzte, hat drei Jobs: Kindergärtnerin, Lagerarbeiterin bei Staples und Friseurin. Sie ist in meinem Alter und freut sich auf den Feierabend. Sie möchte sich mit ihrer Freundin eine Lieferpizza gönnen. #Volksverblödungsweltmeister (Import / Export)
Der Schüler, der hier im Dorf die Werbeblättchen austrägt, bekommt 6,60 € die Stunde. Zum Glück muss sein Boss für ihn keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen – wir könnten uns ansonsten die Reklame gar nicht mehr leisten.
Aus der „Tina“, die ich beim Warten auf den Haarschnitt lese, erfahre ich, dass es inzwischen Digitalradioprogramme für Hunde gibt und 73 Prozent aller Frauen schon einmal homöopathische Mittel gekauft haben.
Die USA haben durch eine 1:2-Niederlage gegen Trinidad und Tobago die Fußball-WM-Qualifikation verpasst, ebenso wie die Niederlande und die Türkei, die wiederum gegen Island zu Hause 0:3 verloren.
And now for something completely different:
Die Bayerische Volkspartei (BVP) war bei allen fünf Landtagswahlen in der Weimarer Republik die stärkste Partei. Sie stand für Katholizismus, Konservativismus und bayrische Leitkultur. Die Vorläuferorganisation der CSU hatte auf Reichsebene eine Fraktionsgemeinschaft mit dem Zentrum, der Vorläuferorganisation der CDU. Beide Schwesterparteien stritten jedoch gelegentlich in Sachfragen. Der militärische Arm der BVP war die Bayernwacht, die 1933 von den Nazis aufgelöst wurde. Im Juli 1933 stellte die BVP ihre Arbeit ein.

Copyright: Harri.

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