Montag, 2. Oktober 2017

Entdecke Dein wahres Ich


Blogstuff 163
„Ein Maler, der nie an den eigenen Fähigkeiten zweifelt, wird sehr wenig erreichen. Nichts lernt der Künstler, wenn seine Urteilskraft hinter seinem Schaffen zurückbleibt. Aber wenn seine Urteilskraft seinem Schaffen überlegen ist, wird er immer besser werden, solange nicht Liebe zum Geld sein Fortschreiten beeinträchtigt oder verzögert.“ (Leonardo da Vinci)
„Der Hund wird von seiner Nase gegangen.“ – „Ich wollte geliebt werden. Ich wollte als Burger auf die Welt kommen.“ Beide Sätze habe ich geträumt. Ich sah in diesem Traum wie Matt Lucas von „Little Britain“ aus und hatte auf einer winzigen Bühne einen Auftritt als Stand-Up-Komiker. Kein Witz.
Tagträumer haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie sich an alles erinnern können.
Es ist die Lebenslüge dieser Republik: die Kanzlerin habe uns eingelullt, die CDU würde die Wähler demobilisieren. Wir haben uns selbst eingelullt und demobilisiert. Unsere Bequemlichkeit und der falsche Wohlstand, mit dem wir uns umgeben, sind die Ursachen für die Bewegungslosigkeit dieser Gesellschaft. Es sind nur wenige, die Interesse an der Gestaltung des gemeinsamen Lebens haben, das 1945 aus der Asche unseres Hochmuts entstanden ist. Aber für das neue iPhone steht man tagelang Schlange.
Kann sich noch jemand an den Motorroller C1 von BMW erinnern? Das Ding mit dem Dach? Es verband die Langweiligkeit und den hohen Preis eines Neuwagens mit dem mangelnden Komfort eines Motorrads. Es wurde von 2000 bis 2003 hergestellt. Nur 33.714 Exemplare konnten verkauft werden.
Hätten Sie’s gewusst? Old Shatterhand kam eigentlich als Landvermesser in den Wilden Westen.
Ein paar Halbstarke haben mich in einem Supermarkt gezwungen, an einer Kartoffel zu lecken. Ich will weg von hier.
Newton hatte seinen besten Einfall, als er unter einem Apfelbaum saß. Wann haben Sie zuletzt unter einem Baum gesessen?
Ist es Ihnen aufgefallen? Jeder in meiner Blogroll erfüllt eine Quote. Es gibt z.B. eine Frauenquote von exakt 50 Prozent. NRW, Sachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Berlin und Rheinland-Pfalz sind vertreten - alle Himmelsrichtungen aus meiner dörflichen Perspektive im Hunsrück. Es gibt Vollzeit- und Teilzeitangestellte, Freiberufler und Hartz IV-Empfänger. Singles, wilde Ehe, Ehe - mit und ohne Kinder. Konservative und Marxisten, sogar einen Wähler der Grünen. Zwei Personen haben einen Migrationshintergrund (1x Allgäu, 1x Istanbul)! Auf diese Weise verliert der Dichterfürst Bonetti nicht den Kontakt zur den werktätigen Massen.
Er kam so schnell und heftig wie ein Feuerlöscher.
Wenn man im Kino einen Film sieht, „geht man in einen Film“. Wann das tatsächlich möglich wäre, würde ich in einen alten Enterprise-Film gehen, um mit Kirk und Spock neue Welten zu erkunden.
Der Mann auf der Parkbank sprach leise murmelnd mit seinem Hund, der neben ihm saß. Immer wieder fiepte der Hund und fuhr dem Mann mit der Zunge übers Gesicht, als wolle er seine Worte auflecken.
Hätten Sie’s gewusst? Urinsteine kommen aus dem Urinsteinbruch.
Als Kind habe ich mal im Mainzer Bahnhof einen Mann ohne Nase gesehen. Er hatte nur zwei kleine schwarze Löcher im Gesicht, darüber ein rotes Narbengeflecht. Heutzutage gibt es sicher Nasenprothesen. Ob es viele Menschen mit Nasenprothesen gibt?
Wer interessiert sich noch für die deutsche Unterschicht? Das Heer der Kapitalfraktion zieht gen Osten, gefolgt von den Marketenderinnen der Medien und der Parteien. In China gibt es eine Mittelschicht von 300 Millionen Menschen, die sich deutsche Autos und Schweizer Schokolade leisten können. Bald sollen es 500 Millionen sein. In Indien steht gerade ein ganzes Volk auf, um endlich die oberen Reihen im Regal erreichen zu können. Die Armen in Deutschland bekommen die Joghurts und Wurstwaren mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum bei den Tafeln vor die Füße gekippt und das war's. Das Proletariat verspricht kein gutes Geschäft.
Schöne alte Musik, die auch vom Bandnamen gut zu mir passt: Fat – Die LP von 1970 heißt auch einfach Fat. https://www.youtube.com/watch?v=OdtMwXgqXXc

2 Kommentare:

  1. Ich bin ich.
    Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich.
    Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich.
    Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir, weil ich allein es so wollte…
    Alles an mir gehört zu mir, mein Körper, und alles was er tut - mein Geist mit all seinen
    Gedanken und Ideen – meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen - alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung – mein Mund und alle Worte die er spricht: höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche - meine Stimme, laut oder leise- und alles was ich tue, in Bezug auf andere oder auf mich selbst.
    Meine Phantasien gehören zu mir, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste – all meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir - all meine Niederlagen und Fehler.
    Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennenlernen.
    Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person.
    So kann ich es ermöglichen, daß alles in mir zum besten wirkt.
    Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, daß ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne.
    Solange ich jedoch freundlich und liebevoll binzu mir selbst, kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten, dass sich die Verwirrung löst und daß ich die Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren. Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick: Das bin ich.
    Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
    Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen oder wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen.
    Ich kann das Unpassende fallen lassen und das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.
    Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
    Ich habe alles was ich brauche um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten.
    Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.
    Ich bin ich, und ich bin wertvoll!

    Unbekannt .... und auch, kopiert !!! *angeb*

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  2. "I jam what I jam and thats all I jam."
    Popeye, der Spinatmatrose,war dem obigen Text an weltanschaulicher Kondensiertheit weit überlegen.
    Der hatte aber auch nicht vor, ein Incentiv-Wochenende zu coachen.

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