Mittwoch, 27. September 2017

Zur klandestinen Militanz der völkischen Zone

Coole Überschrift, oder? Colonel Clickbait hat wieder zugeschlagen. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass der bewaffnete Arm der rechtsversifften AfD-Bewegung immer noch Asylantenheime anzündet. Das sollte man bei der Diskussion um Adolf Kaufland und seine Volksgenossen im Berliner Palaverment nicht vergessen.
Angesichts des Rechtsrucks der Republik bei den Wahlen (der wievielte war das jetzt?) sollte man sich auch mal wieder in aller Ruhe über Radikalität unterhalten – und damit meine ich nicht die Radikalität der Rechten.
Warum starren wir wie die Kaninchen auf die Schlange und debattieren über die Zusammensetzung des Parlaments oder Koalitionsverhandlungen? Seien wir doch froh, dass mit dem Einzug der AfD das Gesicht dieses Staates wieder ein Stück ehrlicher geworden ist.
„Solange die ideologischen und repressiven Staatsapparate als eine über den Klassen und den entsprechenden Verhältnissen schwebende höchste Macht erscheinen, wenden sich die sozial Deklassierten und an den Rand Gedrängten auch an sie, mit der Bitte oder der Forderung, durch Gesetze die Prekarität zu mildern oder den kompletten ökonomisch-finanziellen Ruin zu verhindern.“
Quelle: https://radikalrl.wordpress.com/2010/06/02/grundsatzpapier-zur-organisierung-als-revolutionaere-linke-rl/
Warum nehmen wir uns nicht einfach, was wir brauchen, und leben, wie wir wollen?
In der DDR beschlagnahmtes rechtsradikales Propagandamaterial aus der BRD, Leipzig 1990.

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