Sonntag, 10. September 2017

Die besten Witze aus der Totengräberszene

Colonel Clickbait haut wieder mal eine Fake-Überschrift nach der anderen raus. In den nächsten Tagen wird es noch schlimmer!

Blogstuff 152
„Dieses Blog ist in vielfacher Weise ironisch gebrochen und weißt so viele Bedeutungsebenen auf, dass ich an manchen Tagen selbst nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin.“ (Der Kiezschreiber)
Ein heißer Augustnachmittag. Die Singvögel sind ermattet und schläfrig vor lauter Zufriedenheit, nur gelegentlich ist ein leises Pfeifen zu hören. Aus dem Vorzimmer dringt gedämpft das Schnarchen des Kammerdieners. Bonetti sitzt am offenen Fenster und arbeitet an einem Sonett über die iberische Schweinezucht. Es ist nicht leicht, wenn man von der Welt gebraucht wird.
Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel ist neben ihrem deutschen Wohnsitz auch in Biel (Kanton Bern) gemeldet und zahlt in der Schweiz ihre Steuern. Sie möchte in den deutschen Bundestag, um als Teilzeitmigrantin und Steuerflüchtling etwas gegen die Überfremdung und für „deutsche Werte“ zu unternehmen. Da greift man sich an den Hintern, weil der Kopf zu schade ist.
Früher gab es keinen Online-Stellenmarkt und keine schriftlichen Bewerbungen. Du bist, wenn du auf der Suche nach Arbeit warst, von Dorf zu Dorf gezogen. Eines Tages kamst du in ein Haus oder auf einen Hof, wo man genau auf dich geradezu händeringend gewartet hat.
Wenn ich heute eine Wiese sehe, frage ich mich, wohin der Klatschmohn meiner Kindheit verschwunden ist, mit dessen Blütenblättern wir uns die Finger rot gefärbt haben.
Du arbeitest, aber es fühlt sich nicht so an. Das ist das Glück.
Neulich war ich in einem Porzellanladen in Oberkrämer, nördlich von Berlin, und habe tatsächlich beinahe etwas umgerissen wie der berühmte Elefant, dessen Namen wir nicht kennen, in dem geflügelten Wort.
Eines Tages hatte der Genius das Genie verlassen und das Genie dachte darüber nach, wie es vor den anderen klugen Leuten verbergen konnte, dass es nicht mehr genial war.
Steile These: Energy Drinks sind die Einstiegsdroge für Amphetamine, Kokain und Crystal Meth.
In einem fernen Königreich war es Brauch, dass ein zum Tode Verurteilter vor seiner Hinrichtung selbst noch einen anderen Menschen zum Tode verurteilen konnte. Ob dieser Mensch schuldig oder unschuldig im Sinne des Gerichts war, blieb ohne Bedeutung. Natürlich mit Ausnahme des Königs und seiner Familie. So kam es, dass eine Hinrichtung eine ganze Kette von weiteren Hinrichtungen nach sich zog, denn fast jeder Mensch kennt einen Menschen, dem er – im Angesicht des eigenen Todes – den Tod wünscht. Mal starben wenige Menschen, mal waren es hunderte oder gar tausende. Bis die Reihe an einen Menschen kam, der sich erbarmte und diese blutige Reihe von fallenden Dominosteinen unterbrach.
Aktuelle Forschungsfrage: Gibt es Bielefeld überhaupt? Wenn ja: Soll es uns zur Mahnung dienen? Wenn nein: Soll es eine Drohung sein?
Berlin: Die stählernen Spinnweben des Funkturms vor dem Abendhimmel.
Was lese ich in der ökologisch besorgten Presse? Einmal im Garten grillen belastet die Umwelt in gleichem Maße wie 35 Kilometer Autofahren. Derlei oberlehrerhafter Tüdelkram von Redakteuren, die ihre nächste Fernreise schon gebucht haben, geht den Leuten, mit denen ich in Schweppenhausen grille, inzwischen so richtig auf den Zeiger. Schließlich brauchen wir schon 35 Kilometer für die Hin- und Rückfahrt zum Metzger unseres Vertrauens, der übrigens auch nicht zur Bio- oder Neulandwelt gehört, weil wir das auf dem Land gar nicht nötig haben. Das ganze moralinsaure Geschwätz aus der Stadt erreicht genau das Gegenteil. Mittlerweile höre ich beim Grillen Sprüche wie „Hoffentlich stammt das Fleisch von gequälten Tieren.“
Diese irrsinnige Besessenheit von Eltern, unbedingt bessere Eltern sein zu wollen, als die eigenen Eltern es waren.
Früher setzte man sich in ein Kaffeehaus, um gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken. Man plauderte oft stundenlang, manche Schriftsteller haben hier ganze Romane geschrieben. Hätten sie vor dem Fenster einen Mann gesehen, der im Rennen seinen Kaffee aus einem Pappbecher trinkt, hätten sie ihn für einen armen und bedauernswerten Knecht gehalten. Und sie hätten recht gehabt.
Die Autoindustrie lamentiert, der Dieselskandal würde tausende von Arbeitsplätzen kosten. Das ist falsch. Die Konsumenten treffen einfach andere Entscheidungen und kaufen andere Autos. Das Geld fließt nur woanders hin und schafft in anderen Unternehmen neue Arbeitsplätze. Ob das eigene Unternehmen Arbeitsplätze verliert, hängt also ganz allein daran, ob VW & Co. Konsequenzen aus ihrem Fehlverhalten ziehen.
Billy Idol – To Be A Lover. https://www.youtube.com/watch?v=_L9epO3tJT4

1 Kommentar:

  1. „WER BIN ICH – UND WENN JA WIE VIELE?“

    von R.D.Precht

    "...nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin.“ (Der Kiezschreiber)

    *TJA...da sind SIE nicht alleine*

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