Freitag, 9. Februar 2018

Irgendwas ist immer - Zen mit Andy Bonetti

Ein Jünger kam zu Meister Bonetti.
„Meister“, sagte er mit gesenktem Haupt, „ich weiß nichts.“
„Dann wirft dieses Nichts von dir“, riet ihm der Meister.
„Wie kann ich ein Nichts fortwerfen?“ fragte der Jünger.
„Indem du schweigst.“
Der Jünger nickte und entfernte sich.
Ich kann Ihnen sagen: Seit Bonetti als Zen-Meister arbeitet, ist bei ihm die Hölle los. Hier einige andere Anekdoten:
Eine Frau fragte Meister Bonetti: „Kennst du den Weg?“ „Ja“, antwortete er und ging hinaus. Die Frau saß noch um Mitternacht auf ihrem Platz und wartete.
Ein Mann suchte den Meister auf und fragte ihn: „Was ist wichtiger: die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?“ Bonetti ging auf den Mann zu, kickte ihm mit dem Knie in die Familienjuwelen, setzte sich wieder und fragte: „Was war schlimmer: mich kommen zu sehen, der Schmerz oder die Erinnerung daran?" Der Mann war sprachlos und ging.
Ein Gelehrter trat vor Bonetti und sprach ihn an: „Sag mir deine Wahrheit.“ Der Meister sprach: „Für einmal will ich sprechen, so hört alle gut zu, aber erzählt es nicht weiter und behaltet es für euch: Da ist nichts.“
Ein Novize fragte den Meister: „Hat deine Schule Regeln?“ Bonetti nickte: „Ja, sie hat Regeln.“ „Und welche sind das?“ fragte der Jüngling weiter. „Ich kenne sie nicht“, antwortete Meister Bonetti.
Ein reicher Kaufmann kam zum Meister und fragte: „Wie kann ich den weltlichen Dingen entsagen und spirituelle Erfüllung finden?“ Bonetti antwortete: „Einigen gehört die ganze Welt, anderen nur ein Teil davon. Ich gebe dir meine Kontonummer.“
Kreisky – Veteranen der vertanen Chancen. https://www.youtube.com/watch?v=rd97tNthGZk

1 Kommentar:

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