Dienstag, 13. Juni 2017

Wenn du in Rheinhessen nicht in deiner Stammkneipe erscheinst

… informiert der Wirt die Behörden und sie treten dir die Tür ein. Recht so!
https://merkurist.de/mainz/blaulicht/mainzer-gastwirt-rettet-stammgast_Zt1
„Rheinland-Pfalz, das sind fünf Hügel und dazwischen Flüsse. Hübsch da. Aber uninteressant. So ziemlich alles in dieser Resteverwertung aus Pfalz, Rheinprovinz und ein paar versprengten Exherzogtümern ist – na ja, so mittel: Mittelgebirge, Mittelrhein, mittelgut in Bildung, mittleres Bruttoinlandsprodukt“, hieß es neulich in der Taz.
Sie erinnern sich an die Taz? Ein ehemals linkes Blatt, das sich verzweifelt um Leser und Aufmerksamkeit bemüht.
http://www.taz.de/!5404844/
Woher kommt der Hass?
Ein Angestellter der Taz mit einer Vollzeitstelle verdient 2000 Euro brutto, das sind bei Steuerklasse 1 1366 Euro netto. Geht man von 160 Arbeitsstunden im Monat aus (4 x 40), kommt man auf 8,53 Euro Stundenlohn. Der Journalist, der den Text über Rheinland-Pfalz geschrieben hat, arbeitet in Berlin also für den Mindestlohn. Das ist traurig genug. Deprimierend. Kein Wunder, dass er sich über andere Menschen lustig macht. Das ist einfach nur Frustabbau. 50.000 Exemplare verkauft die Taz noch – genauso viel wie die Mainzer Allgemeine Zeitung. Nur ist in Mainz das Gehalt doppelt so hoch.

Kommentare:

  1. Das war kein Frustabbau, das ist Liebe. Das merkt man doch!

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  2. Die Anzahl der Monatsarbeitsstunden ist lt Manteltarifvertrag bei ca. 174 h fesgelegt (je nach Branche). Der Verlag zahlt ihren MA also 1366 / 172 = 7,94 aus.

    Beim Brutto fehlt noch der Arbeitgeberanteil zu Sozialversicherung BG Knappschaft Staatsfunk u.v.a.m).

    Auf der Seite des Lohnempfängers kommen noch die Zahlungen für Umsatzsteuer, Staatsfunk, Benzin, Nikotin Alk etc pp).

    Die gesamte Abgabenlast beträgt für die TAZ Mitarbeiter ca. 70%, weiß gar nicht was die haben. Das ist doch Sozialismus pur von dem Sie immer so geträumt haben.

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    1. Kein Wunder, dass die Recherche dann wegfallen muss und man gleich zur Polemik kommt. So arbeite ich ja schließlich auch. Bonetti bezahlt uns mit Sanifair-Gutscheinen und Brötchen vom Vortag.

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    2. Recherche? Nur die Bild hat noch Redakteure (mit bekannter Qualität). Der Rest schreibt mehr so ne Art Kommentarspalte an der das Trollposting ganz oben steht.

      Wenn ich von der Meute die lesen aber nicht zahlen will abhängig wäre würde ich vermutlich nur Leserbeleidigungen schreiben. Weil das nicht auskömmlich ist muss man Sie halt geografisch streuen.

      Sind die Sani Gutscheine handelbar?

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    3. Die Gutscheine sind meine Altersvorsorge. Ein Schein ist so viel wert wie zwei Pfandflaschen.

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