Sonntag, 28. Mai 2017

Katalanische Kataklysmen – Spanienurlaub verrückt


Blogstuff 132
“Nichts wird dich im Leben häufiger ficken als ein Windows-Computer.“ (Bill Gates)
Dating-Plattformen … - zu meiner Zeit ist man in die Disco, hat acht Bier getrunken und dann eine Frau angesprochen. Deswegen bin ich ja auch immer noch Single.
Ich bevorzuge ja Umfragen, wo nur noch mit Ja und Nein geantwortet werden kann – ohne Frage.
Hätten Sie’s gewusst? Ein Klobasnik ist ein tschechischer Snack. Wurst wird in einer Teigrolle eingebacken, es gibt auch Varianten mit Käse und Schinken, die sich durch Auswanderer bis nach Texas verbreitet haben.
Vor hundert Jahren brachten uns die Leute, die wir persönlich kannten, zum Lachen und zum Weinen. Heute sind es die Medien.
Wo es die Leute überall hin verschlägt – unglaublich. Ein Kumpel aus Kreuzberg ist inzwischen Professor an der Concordia Universität in Montreal.
Michael Palin hat am 21. August 1986 (!) einen geradezu visionären Text im Sunday Telegraph Magazine veröffentlicht. „Aber von der Technik drohen uns noch andere Gefahren. Zu den schlimmsten zählen Piepser und tragbare Funkgeräte. Wer ständig erreichbar ist, kann auch ständig überwacht werden. (…) Gesetzt, technische Neuerungen erlösen uns von der Bürde monotoner, langweiliger Tätigkeiten. Wie füllen wir dann unsere Zeit aus? Wir werden joggen – und Fitnesshallen bevölkern. (…) Um das Jahr 2050 hocken wir vielleicht alle wieder auf den Bäumen, während unten unsere Autos ohne Fahrer herumkurven und miteinander telefonieren.“
Hätten Sie’s gewusst? Bis 1958 war der Luchs das Wappentier von Luxemburg.
Hausarrest ist als Strafe für Kinder völlig aus der Mode gekommen, seit sie in ihren Zimmern Internet, Fernsehen, Stereoanlage und Smartphone haben. Eine Woche Smartphoneverbot ist vermutlich heute die Höchststrafe.
Schon die Diagnose des Orthopäden nach meinem Gichtanfall war niederschmetternd: Fettleber, zu hohe Cholesterin- und Harnsäurewerte, Bluthochdruck, Übergewicht. Schlimmer ist jedoch die vorgeschlagene Therapie: keine Medikamente, dafür mehr Bewegung, weniger Fleisch und Alkohol. Und ich dachte, die Medizin hätte Fortschritte gemacht.
Kennen Sie den Bulwer-Lytton Fiction Contest? Es geht darum, einen möglichst schlechten ersten Satz für einen imaginären Roman zu schreiben. Der Namenspatron, Edward George Bulwer-Lytton, ein Schriftseller aus dem 19. Jahrhundert, hatte einen Roman mit den berüchtigten Worten „Es war eine dunkle und stürmische Nacht“ begonnen – und der Rest der Satzes ist auch nicht besser.
http://www.bulwer-lytton.com/index.html
Wer erinnert sich noch an „Spiel ohne Grenzen“? Die Show gab es bis 1980 im deutschen Fernsehen. Ein Wettbewerb zwischen Städten, national und international, in denen die Unterhaltung des Publikums und nicht die sportlichen oder geistigen Fähigkeiten der Teilnehmer im Vordergrund standen. Leute in Löwenkostümen mussten auf rotierenden Scheiben einen Thron erreichen, in der englischen Version musste einmal ein Klavier mit Äxten so zertrümmert werden, das alle Teile durch ein vierzig Quadratzentimeter großes Loch passten, auf eingeseiften Matten mussten Hügel erklommen werden usw. Hatte eher was mit Kirmes, Karneval und Slapstick zu tun und war damals der große Spaß am Samstagnachmittag, bevor am Abend Rudi Carrell oder Hans-Joachim Kulenkampff die Show-Bühne betraten.
Hätten Sie’s gewusst? Das Morgenmagazin wird immer schon am Nachmittag des Vortags aufgezeichnet, weil kein Schwein Lust darauf hat, so früh aufzustehen. Nur die Nachrichten sind live.
Es soll jetzt gegen „Fake News“ und wahrscheinlich überhaupt gegen falsche Meinungen im Netz vorgegangen werden. Aber was ist eigentlich mit dem Blödsinn, den ich an der Theke, am Gartenzaun oder im Bus höre? Wann greift die Regierung endlich ein?
P.S.: Andy Bonetti wird Markenbotschafter für Tipp-Ex. Topautoren korrigieren ihre Fehler mit Tipp-Ex. Jetzt besonders günstig. Nur beim Fachhändler.
Terry Jacks - Seasons In The Sun. https://www.youtube.com/watch?v=cd_Fdly3rX8

Kommentare:

  1. Bei den Strafen in der Erziehung liegst du richtig.

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  2. Die Medizin hat mit ihren harnsäuresenkenden Medikamenten schon Fortschritte gemacht, leiden wie Friedrich zwo oder Goethe muss heute keiner mehr.
    Allerdings kann sich so mancher Hausarzt und Wilhelm Busch die Häme nicht verkneifen:
    http://www.zimmermannsmeister.de/wilhelm_busch.htm

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