Samstag, 17. Dezember 2016

Schraubenzieher-Man – Die Vorgeschichte

„Wenn Pippi Langstrumpf jemals eine Funktion gehabt hat, außer zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht. Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt.” (Astrid Lindgren)
Der Waise Andy Bonetti, der bei seiner betagten Tante Mandy und Onkel Randy aufwächst, ist ein schüchterner, unbeliebter Nerd. Er ist das Alter ego von Matthias Eberling, einem genialen Schriftsteller. Nachdem Eberling versucht, den jungen Johnny Malta zu retten, als dieser auf das Versuchsgelände rennt, auf dem Eberling und sein Team gerade ein Experiment ausüben, wird Eberling mit einem radioaktiv verseuchten Schraubenzieher verletzt. Aufgrund dieser enormen Strahlung verwandelt sich Eberling zu einer großen, übermenschlich starken, grünen Kreatur.
Nach der Verletzung entwickelt er verschiedene Superkräfte: die proportional vergrößerte Schraubkraft, die Geschwindigkeit und Wendigkeit eines Schraubenziehers, die Fähigkeit, Dinge zu drehen und einen „Schraubsinn“. Er nennt sich daraufhin Schraubenzieher-Man und näht sich ein rot-blaues Kostüm mit Schraubenmotiven. Zudem ist Schraubenzieher-Man ein gewitzter Sprücheklopfer, der seine Gegner gerne in Wortspiele oder lange, ermüdende Grundsatzdiskussionen verwickelt.
Als Kind musste Andy Bonetti mit ansehen, wie ein Straßenräuber seine Eltern, Brandy und Candy Bonetti, in einer dunklen Gasse erschießt. Nach einer großzügigen Spende „übersieht“ das zuständige Sozialamt die Waise. Andy wird daher zunächst vom Butler, Heinz Pralinski, aufgezogen. Er legt einen Schwur am Grab seiner Eltern ab, Bad Nauheim vom Verbrechen zu säubern. Dafür trainiert er hart und studiert auf der ganzen Welt Kriminalistik, Chemie, Mathematik, Physik, Creative Writing und zahlreiche Selbstverteidigungsarten.
Bonetti ist der Ansicht, dass Kriminelle von Natur aus ein „feiges und abergläubisches Pack“ sind und seine Verkleidung sie daher zusätzlich in Angst und Schrecken versetzen soll. Als Motivation dient Andy Bonetti der Antrieb, der weltbeste Kriminalist, Nahkämpfer und Athlet seiner Zeit zu werden, um diese Fertigkeiten im Kampf gegen das Verbrechen einzusetzen. Im wahren Leben gibt sich Bonetti als stinkreicher Schnösel und Frauenheld aus, was jedoch nur dem Schein dient, um seine Geheimidentität zu schützen.
Tatu – Not Gonna Get Us. https://www.youtube.com/watch?v=eHPxEoVEhLs

Kommentare:

  1. ... Herrn Bonettis l a a a n g e Nase bewundere (ړײ)

    und - beim Lesen dieses Gangstermärchens - vergessen hab,
    meinen Cappuccino zu trinken...
    + DAS, will was heißen !!!

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  2. Die Transparenz ist notwendig. Es ist aber bezeichnend, dass - rein "zufällig" natürlich - kein Wort über "Lupo" Laminetti verloren wird. Die naiven Bonetti-Leser sollen weiter im Dunkeln darüber gehalten werden, dass es sich um einen Psychopathen handelt, dessen Terrorplan, den Kölner Dom mit Mettwurst zu füllen, nur in letzter Minute verhindert werden konnte.

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    1. (ړײ) ... ach SO, JA dann !!! *augenroll*

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    2. Lupo Laminetti ist natürlich der Gegenspieler, ganz richtig. Aber es ist ja auch erst die Vorgeschichte ;o)

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