Samstag, 17. Dezember 2016

Autor Nr. 1

Viele Leser fragen mich, wer der beste Autor im deutschen Sprachraum ist. Natürlich werden Sie jetzt denken: Andy Bonetti. Ich kann es Ihnen nicht übel nehmen. Dem Charme seiner Sprache und der Wucht seiner dramaturgischen Konzeption kann man sich nur schwer entziehen. Wer Bonetti nicht vergöttert, hat entweder von Literatur keine Ahnung oder er hat ganz generell ein schweres Problem.
Es gibt allerdings einen einzigen Autor, der im 21. Jahrhundert in der Lage ist, Andy Bonetti auf den zweiten Platz zu verweisen: Andreas Glumm. Er bewegt sich auf dem Niveau der großen Amerikaner wie James Purdy, Bill Burroughs und Charles Bukowski Es fehlt ihm ein Verleger, der ihn regelmäßig in den Arsch tritt und Manuskripte fordert, so wie es Unseld bei Bernhard gemacht hat. Glumm veröffentlicht nichts ohne Druck, Erpressung oder Androhung körperlicher Gewalt.
Es gibt also eine klare Hierarchie: erst Glumm lesen, dann Bonetti. Den Rest können Sie sich sparen. Lohnt nicht.
https://glumm.wordpress.com/
http://500beine.myblog.de/

Kommentare:

  1. Zustimmung, der Glumm auf jeden. Darf ich für den Poeten, muss es ja auch geben, Orangeblau vorschlagen und weil man quotenbedingt ja auch was Weibliches (für die Quote, deren Sinn ich nicht verstehe) braucht, die Mützenfalterin? Falls du die zwei nicht kennst, guckstu meine Blogroll.

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