Sonntag, 23. Oktober 2016

Drei, nein, fünf Gedanken über Geld

Palmström liest von reichen Leuten,
die das Geld, das sie erbeuten,
teils in Kellern fremder Schergen,
teils in eignen Schränken bergen.
Er ist fern von solchem Sinn;
was er hat, das legt er hin.
(Christian Morgenstern)

„Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen. Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt. Tanze, als würde niemand zusehen. Singe, als würde niemand zuhören. Lebe, als wäre der Himmel auf Erden.“ (Mark Twain)
„Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das Billigste ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.“ (Erich Fromm)
„Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“ (Bob Dylan)
„Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.“ (Franklin D. Roosevelt)


Seit Jahren quälen mich eitle Menschen mit den Fotografien ihrer Mahlzeiten, oft noch in der Bildfolge Teller vorher/Teller nachher. Seit 5 Uhr 45 ... na, Sie wissen schon.

Kommentare:

  1. Zitate von Fromm und dem Millionär Dylan, ich wusste, es geht immer noch schlimmer.Vielleicht mal was von Rinser und Handke und schöne Fotos mit dem eigenen Stuhlgang.Dann bleib ich dran.....

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  2. Sag mal, mein Freund: Soll ich Dir was zum essen schicken? Oder sind das alles Diät-Halluzinationen?

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    1. Was hast du denn anzubieten? :o)

      Gestern Abend hatte ich Schweinelende mit Steinpilzen im "Wackernheimer Hof", heute Morgen Rührei mit Schinken im Bistro "Körnchen" in Bad Kreuznach. Und so futtere ich mich den finsteren Zeiten unter Präsident Trump entgegen. Bereuet! Das Ende ist nahe!

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  3. Ach so! Genuß als Notwehr. Das ist natürlich etwas anderes. Da kann ich nicht so recht mithalten. Der Hackbraten in Mürbeteig mit Pilzen der Saison meines Weibes war sehr lecker… etwas zu, denn es ist kaum noch was da. Ich hätte wohl Tochter1 gefragt, ob sie die was kuchiges braut. Das kann sie nämlich, die Prinzessin, die Küchenfee, wie sie auch sarkastisch genannt wird. Ein Glas mit Brause füllen und Zitronenkuchen aus der Tüte. Beim Kuchen nimmt man einfach Wasser statt Brause und stellt es in den Ofen. Nach Abschluß der Arbeiten genbießt sie die Vorteile von selbstreinigendem Backgeschirr. Man braucht den ganzen Dreck nur in der Küche zu verteilen und irgendwann ist alles wieder sauber!

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    1. Im Ernst: Ich freue mich, dass die Leser durchgehend genervt auf Foodporn reagieren, mit dem wir in den Medien täglich zugeschissen werden, wenn man die Bilder mal in einem völlig sinnfreien Zusammenhang präsentiert. Das ist das Ziel.

      Eat this, Restaurant- und Kochblogger & Lifestyle-Fuzzis in den Redaktionen!

      To be continued

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    2. Ich weiß genau, was Du meinst. Aus dem Grunde feiere ich jedes Katzenbild bei mir ab und freu mich jedesmal, wenn einer »meine liebsten Katzenbilder« oder »alles Schall und Rauch« anklickt.

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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