Samstag, 24. September 2016

Kreuzritter und Sarazenen


Diese Ritterburg hatte ich als Kind.
Die Spielfiguren waren wesentlich realistischer. Nicht dieser infantile Playmobilmist von heute. Damals haben wir noch Krieg gespielt, nicht Frieden.
Stöcke zu Schwertern! Baut Steinschleudern!
Die pazifistische Erziehung ist ein deutscher Sonderweg.
Soll unser Nachwuchs den Kindern aus den Kriegsgebieten in Syrien, Irak und Afghanistan etwa nur mit warmen Worten begegnen?
Die künftigen Schlachten werden gerade in deutschen Kinderzimmern verloren.
P.S.: Erstleser möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Beitrag um eine Satire handelt.

Kommentare:

  1. Ich erinnere mich gut an diese Zeit Deiner Kindheit- mein Sohn sollte gegen jeden Krieg und Gewalt erzogen werden, dachte ich damals. So kam es, dass er ungemein kreativ im Bauen von Waffen wurde, denn die käuflichen Spielzeugwaffen und Panzer warf ich immer sofort in den Müll(auch Geschenke der Oma).
    So habe ich mich geirrt, er ist friedlich, aber mir tut mein Verhalten damals sehr leid.

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  2. Cool, die gleiche Burg hatte ich auch. Gelegentlich drehte ich sie auch um und ließ die Ritter auf den Kanten kämpfen und dann in die tiefen "Schluchten" stürzen. Heute steht die Burg (schon etwas abgeschrabbt, aber bis auf die Zugbrücke noch intakt) im Kinderzimmer meines Fünfjährigen, wo sie vermutlich noch einige Schlachten erleben wird.

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