Freitag, 22. Juli 2016

Sommerpause

„Köstliche Ereignislosigkeit umgibt in den Tropen den Walfänger: Du erfährst keine Neuigkeiten, du liest keine Gazetten; keine Extrablätter mit Sensationsmeldungen über Alltägliches versetzen dich jemals in unnötige Aufregung; du hörst von keinen häuslichen Sorgen und Nöten, von keinen geplatzten Sicherheiten, keinen fallenden Börsenkursen.“ (Herman Melville: Moby Dick)
Ja, es geht wieder nach Berlin. Neben der Hauptstadt sind auch Hamburg und Ansbach (Franken) die Reiseziele im nicht-sozialistischen Ausland. Kulinarisch fest ins Auge gefasst sind die Biere und Bratwürste eines neuen fränkischen Lokals in der Nähe meines Berliner Domizils („Fränkla“, Güntzelstraße), das Philly Cheese Steak im „Chicago Williams BBQ“ (Hannoversche Straße), die Fischgerichte eines ausgezeichneten Italieners („Francucci“, Ku’damm 90), mein Favorit in Sachen Auberginen, Imam Bayildi, bei „Meyan Berlin“ in der Goltzstraße, ein Pastrami-Sandwich bei „Louis Pretty“ in der Ritterstraße sowie die Ansbacher Bratwürste und das Kellerbier im „Schwarzen Bock“ zu Ansbach. Und natürlich meine diversen Stammlokale wie das „+39“, die „Prager Hopfenstuben“, „Shaniu's House of Noodles“, „Vipan“ u.v.m. Hours of happiness statt happy hour.

Selbstverständlich werden die nächsten Wochen medienfrei sein. Wenn ich Mitte August wieder online bin und die bösen Wölfe (mit oder ohne Fell) mich nicht gefressen haben, werde ich fünfzig Jahre alt sein. Damit bin ich nicht mehr Teil der „werberelevanten Zielgruppe“ (14 – 49 Jahre). Ich hoffe, die Spamflut wird dann schlagartig nachlassen. Müde und grau, aber ungeschlagen werde ich mein Notebook anwerfen und Ihnen ab dem 16. August von meinen kleinen Erlebnissen und großen Beobachtungen berichten. Schon der grausame Blick eines chinesischen Porzellandrachens inspiriert mich an guten Tagen … Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sommer!
Canned Heat - On The Road Again. https://www.youtube.com/watch?v=qRKNw477onU
P.S.: In Berlin treffe ich übrigens auch den Kiezneurotiker. Sein Inkognito gehört ja zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Welt, er ist quasi der Batman Berlins. Wussten Sie, dass der Kiezneurotiker in Wirklichkeit Destillerieattaché an der schottischen Botschaft ist und gleichzeitig zur nepalesischen Wettmafia gehört? Er wohnt auch nicht im Prenzlauer Berg, sondern „Am Lenzbrauer Steg“ in Potsdam, direkt neben Günter Jauch und Iwan Klitschko. Dieser gerissene Windhund …

Kommentare:

  1. Hey Matte
    Grüß mir meine Perle Hamburg.
    Bin nächstes Wochenende auch in Hamburg.
    Schöne Tage für dich.
    Gruß aus Berlin.
    Hubert

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  2. Schönen Urlaub! Bis du wieder da bist habe ich möglicherweise endlich mein achtes Kunstwort fertig und falls du den Vesper bis dahin durch hast, könntest du einer der wenigen sein, der durchsteigt. Hoffe, daas du da nicht wie bei der Müller damals keine Lieferung bekommen hast.

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  3. Hi Matthias,

    ich wünsche Dir einen schönen und erholsamen Urlaub mit nicht allzu viel Beschwerden hinsichtlich überschüssiger Magensäure :-).

    Grüß mir den Kiezi!

    Liebe Grüße,
    Schirrmi

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  4. "Damit bin ich nicht mehr Teil der „werberelevanten Zielgruppe“ (14 – 49 Jahre). Ich hoffe, die Spamflut wird dann schlagartig nachlassen."

    Irgendwas machst Du falsch! Ich habe alle "werberelevanten Zielgruppen" bis Mitte 65 durchlaufen und niemals "werberelevante" Spam erhalten. Eigentlich eher gar keine. Nix, null, niente ...

    Oder mach ich was falsch?

    Schönen Urlaub

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  5. Berlin ist einfach der Knüller. Enjoy es, Kieskamerad!

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