Samstag, 20. Februar 2016

Das liebe Geld

„Hallo, ihr Lieben! Ich habe lange überlegt, ob ich zu dem Thema was sagen soll.“
Eine Million Lacher und in Berlin kollabiert ein Ex-Punk.
Wir kommen gleich zum Thema, Freunde der Sonne und der Berge:
Die Abschaffung des Bargelds - erster Schritt: der 500 €-Schein entfällt, Begrenzung der Bargeschäfte auf 5000 €. Jeder weiß: weitere Schritte folgen. Salamitaktik.
Haben Sie gehört. Sie haben sich – hoffentlich – empört, vielleicht haben Sie auch gelacht.
So wie ich.
Begründung der vom Finanzkapital gesteuerten Regierungsbrut: Geschäfte der Mafia und der Terroristen sollen auf diese Weise verhindert werden.
Ich sehe die Szene schon vor mir.
Karl Ben Nemsi trifft in Frankfurt seinen Terrorkollegen Horst Halef Omar. Er hat eine Sporttasche mit 20.000 € dabei und möchte Kalaschnikows samt Munition erwerben. Horst hat die Waffen und sieht das Geld – da durchzuckt es ihn wie ein Blitz. Verdammt! Die deutschen Behörden haben doch Bargeschäfte in dieser Höhe verboten. Der Deal kommt nicht zustande, der Dschihad in Bockenheim wird abgeblasen.
Ich sehe eine zweite Szene vor meinem geistigen Auge.
Johnny Malta kommt mit 50.000 € nach Amsterdam, um Koks zu kaufen. Es bricht dem Drogenhändler das Herz, aber leider kann das Geschäft nicht zustande kommen. Es ist VERBOTEN.
Schon klar, oder?
Und selbst wenn der Euro komplett als Bargeld abgeschafft wird. Den Krügerrand gibt es schon als Zehntel-Unzen-Münze, die umgerechnet hundert Euro wert ist. Dann macht man die Geschäfte eben mit Gold. Die Südafrikaner werden ihre Goldmünzen nicht abschaffen. Da hätten die Banken was dagegen. Und in der Schweiz gibt es nach wie vor den 1000-Franken-Schein. Dann läuft das Geschäft eben in einer anderen Währung.
Es geht um etwas ganz anderes: Die Abhängigkeit des Bürgers von Banken und Regierungen soll erhöht werden, im Krisenfall wird nach Abschaffung des Bargelds ein „Bank Run“ unmöglich sein und die Negativzinsen können von den Banken auf die Privatkunden ausgedehnt werden, um Konsum und Wirtschaftswachstum notfalls administrativ zu erzwingen.
Das einzige, was mich ein klein wenig zornig macht, ist die Tatsache, dass man uns in den Chefetagen offenbar für Vollidioten hält. Vielleicht haben die Chefs aber auch Recht? Denn was machen wir, wenn das Bargeld in mehreren Etappen abgeschafft wird? Nichts. Wie immer.
Einen schönen Abend noch, ihr Lieben. Smiley
John Watts - That's Enough For Me. https://www.youtube.com/watch?v=PPd87PriBy4

Kommentare:

  1. (Bin mal gespannt, ob der KN jetzt seine Ankündigung wahr macht. Seit er das geschrieben hat, juckte es ja jeden in den Fingern.)

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    1. Allein diese Analyse aus Pankow hat die Bonetti-Aktien im nachbörslichen Handel um 30 Prozent abschmieren lassen. THE BONETTI ROADSHOW UNCHAINED ist an der NYSE nur noch so viel wert wie die Deutsche Bank.

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  2. Hallo Du Lieber! Ich finds ganz toll, dass Du zu dem Thema was geschrieben hast!
    You made my day und sprichts mir aus der Seele. Besser hätte ich es nicht formulieren können.

    Wir brauchen mehr breastfeeding-spaces!!!

    Peace and out

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  3. Blogger ist Sch***e!
    Jetzt hat es meinen hochkomplexen Kommentar geschreddert. Saubande!*

    Wenn kein Bargeld mehr fließt werden Gebühren fällig: 0,03 bis 0,3% vom Zahlbetrag bei EC-Cash/bei Kreditkarten 1,5-3%, 5 bis 25 ct pro Vorgang, 6-8 ct für die Zeile auf dem Bankauszug. Dazu kommt die Servicepauschale in Höhe von 15 - 25 € im Monat.
    Natürlich zahlen Firmen mit wenig Buchungen mehr als Firmen mit vielen Buchungen und noch mal als Ketten.
    Dort wo die Barzahlung fast abgeschafft ist wird es Monopol. In Dänemark sind es bis zu 10% pro Vorgang.
    Die Banken brauchen Geld an den Zinsen verdienen sie nichts mehr.

    *Wer weiß aus welchem weltberühmrten Telefonat der Begriff Saubande stammt kriegt einen Dauerlutscher aus Leckstein.

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  4. Yoh, 50% der Deutschen „habbe gar keine Geld genuch, könne nich 5.000 Euro abdrücke in bar, auf eine Schlach“.

    Abschaffung des Bargeldes.
    Kontrolle ist das Ziel: Kontrolle der Schafe, der Schlafenden, der Wegducker, der Stammwähler aus Leidenschaft und Nichtwissen, der politischen und gesellschaftlichen Siebenschläfer.

    Nicht nur die „Gebühren“ und andere Wegelagerermethoden der Banken sind zu beachten. Banken sind „systemrelevant“ und müssen daher zwingend mit Kohle zugeschissen werden.

    Der „Staat“ kann (und wird) missliebigen Bürgern per „Click“ die „Karte“ sperren.
    Versuch dann mal, mit nur einer (praktisch gesperrten) Identität, zu tanken, Lakritze zu „kaufen“.

    Jeder „Jobcenter“-Aufseher kann (und wird) seine „Drückeberger“ per „Click“ wieder „in die Spur“ bringen. Geld durch „Schwarzarbeit“ verdienen, ist ja nicht mehr.

    Die Menschen werden wieder tauschen, Schwarzmärkte werden entstehen, andere, nicht offizielle Zahlungsmittel werden Geld „ersetzen“. Nicht sofort. Aber vielleicht in einem solch großen Umfang, das am Ende das „System“ kippen könnte. Bevor jetzt irgendeiner den Mund aufmacht, erst mal gründlich und über alle Konsequenzen nachdenken, Phantasie bemühen und die Historien mit einbeziehen.

    Im internationalen, illegalen Waffenhandel sind Koks und „Eytsch“ schon länger als Zahlungsmittel üblich. Das kann man auch auch Menschenhandel und andere Aktivitäten, die im Strafgesetzbuch negativ konnotiert sind, ausweiten.

    Die Schlauberger aus Politik, „think-tanks“, Hochfinanz und Universitäten treiben die Menschheit in die Illegalität. Vielleicht krieg' ich ja doch noch meine Revolution...

    „Mandy“ - hat Andy kürzlich Thailand besucht? Oder hat er Verwandtschaft bekommen?

    "Saubande" - Conference-call zwischen B. Obama, Angela und Putin (der ist sowieso an allem Schuld, Immer) am 1. Mai 2014, gemeint war allerdings das Wählerpack...

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  5. "Protest ist wenn ich sage, das oder das passt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht." (Ulrike Meinhof)

    Mandy Bonett ist die Ehefrau. Candy und Sandy Bonetti heißen die Töchter. Bitte die letzten tausend Posts nochmal genau durchlesen :o)

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  6. Hatte die Ulrike aber damals schon im Ansatz gründlich vergeigt, bzw. sie ist nicht weit gekommen. daraus ist zu lernen!
    Theoretisch hat ihre Aussage durchaus "Charme".

    Die letzten 1000 Posts...?
    Schick mir doch bitte eine komprimierte, umfassende Übersicht auf Din A6, ja?
    Danke!

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    1. Zusammenfassung in einem Wort: schweinegeil :o)

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  7. Sehr kreativ die Familie Bonetti was Namen angeht. Dass der Andre(as) die Amanda geheiratet hat ist ja in Ordnung und in meiner Jugend nannten sich nicht wenige der vielen Sandras "Sandy", aber die arme Candy...

    Ich kannte übrigens wirklich mal Schwestern namens Sandy und Candy und wirklich aus einer bayrischen Großfamilie ("Assis" hätten meine Eltern gesagt), da gab es noch eine Cora, eine Susanne, einen Rudi (der deplatzierter als die beiden englisch benamten wirkte aus irgendwelchen Gründen, aber nach dem Opa benannt war), eine Claudia und einen Mario. Von Sandy weiß ich, dass sie sich immer als Alexandra vorstellte (das tat auch eine frühere Kollegin von mir, die mit vollem Namen Sandy hieß) und dass deren Kinder Leander und Luisa heißen.

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