Freitag, 22. Januar 2016

Aus der Kiezschreiber-Redaktion

Die Redaktion dieses Blogs erreichen immer wieder Zuschriften von Lesern, die wissen möchten, wie die tägliche Flut von Weltliteratur entsteht. Langjährige, aufmerksame Leser wissen natürlich, dass Schweppenhausen nur die Außenstelle des Medienimperiums „The Andy Bonetti Trust“ mit Sitz auf den Bahamas ist. Der Stiftung unterstehen Bonetti Heavy Industries, Bonetti Real Estate, Bonetti Enterprises, Bonetti Media und viele andere Unternehmen. Die eigentliche Arbeit, deren Früchte Sie täglich im Blog genießen können, wird in Bad Nauheim geleistet. Die Kurzgeschichten der Risco Tanner-Reihe und andere Periodika werden von sechzig Angestellten im Bonetti Outlet Center in Bangalore im Drei-Schicht-Betrieb fabriziert. Bonmots und Zitate stammen aus einem Bergwerk in den Anden, dessen genauer Standort geheim bleiben muss. In Südkorea wird das preisgekrönte Seitenlayout permanent weiterentwickelt.
Hier ein Foto aus der Zentralredaktion in Bad Nauheim:
Am Computer sehen Sie Matthias Eberling, der gerade eine heitere Kurzgeschichte verfasst. Neben ihm sitzt der strahlende Stern von Bad Nauheim, der große Führer der Redaktion, der geliebte Vater aller Pointen, die Sonne der literarischen Zukunft, der unbesiegbare Vordenker und Erlöser der Menschheit, der ewige Vorsitzende des Unternehmens, die höchste Verkörperung der Kunst, der unsterbliche Sohn des Himmels Seine Exzellenz Andy Bonetti.
Hinter ihnen stehen, von links nach rechts: Johnny Malta, Heinz Pralinski, Lupo Laminetti und Rocky Palermo.
https://www.youtube.com/watch?v=PkaveikyikE

Kommentare:

  1. Herzerwärmend wie LL und RP ein paar todsichere Gags mitschreiben... (HP ist aber dünn geworden, von der letzten Kaderschulung hatte ich ihn kräftiger in Erinnerung.

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    1. Es bedarf nur ein wenig des sanften Drucks der Unternehmensleitung und schon entstehen die besten Texte. Ich glaube ja, die Abgas-Software bei VW ist auf ähnliche Weise entwickelt worden.

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  2. Sehr geehrter Herr Eberling,
    das oben gezeigte Bild muss eine Fotomontage sein, die Ihnen untergeschoben wurde.

    Den symphatischen jungen Herrn, den sie als einen gewissen Herrn Bonetti bezeichnen und mit obskuren Unternehmen mit diffusen Geschäftsfeldern in Verbindung bringen, ist mir persönlich bekannt. Sein Name lautet "Ente süß-sauer", Freunde dürfen ihn auch einfach nur "Nummer 34" rufen.

    Ich hatte das Vergnügen, diesen Herrn vor ein paar Tagen noch in einem kolumbiansichen Bordell, anläßlich der wöchentlich stattfindenen Jahrestagung einer Gruppe international ausgerichteter Agrarunternehmer aus der Region kennen und schätzen zu lernen.

    Er hat auch nichts mit dem Karneval am Rhein zu schaffen, wie die lustigen Mützen der anderen Personen auf dem Foto eindeutig nahelegen.

    Nr. 34 wird sich durch seine Anwälte bei Ihrer Redaktion melden und eine zweideutige Gegendarstellung verlangen.
    Hochachtungsvoll
    (nach Diktat mit unbekanntem Ziel nach Cali verreist)

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    1. Herr Bonetti verwendet verschiedene Verkleidungen, weswegen er in der Redaktion auch gerne als Fantomas bezeichnet wird. Auf Empfehlung der Kölner Polizei tritt er aktuell aber nicht als Cowboy, Pirat, Jedi-Ritter oder Araber in Erscheinung.

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  3. Einschreiben/Rückschein

    Werter Herr,

    namens und im Auftrag unseres Mandanten "Ente süß-sauer" ist die internationaal renommierte Kanzlei "legal-illegal-scheißgal" mit der abschließenden Klärung beauftragt worden. Unser Mandant erlitt ob der unzureichenden und haltlosen Einlassungen ihres Redakteurs/Hausmeisters soeben tiefe Depressionen.

    Unser Mandant, auch als "Meister des Glutamats" bekannt, erwartet daher eine freiwillige Spende Ihres Unternehmens, die erfahrungsgemäß nur mit einem hohen siebenstelligen Betrag (in der Schreibfolge von links nach rechts, vor dem Komma) kurzfristig Heilung herbeiführen kann.

    Die Spende, so lässt unser Mandant versichern, wird ausschließlich für eigennützige Zwecke verwendet. Überweisen Sie daher einen beliebigen, 7-stelligen Betrag auf das Konto "Schneefall" der Grand-Caymans-Bank.
    Hochachtungsvoll
    -Qwertz Uiopü+-
    (während des Diktats bereits auf den Caymans eingetroffen)

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    1. Siebenstellig? Kein Problem. Machen wir's doch gleich zehnstellig:

      0000000000,00 €

      Herzliche Grüße
      Rocky "Das Messer" Palermo, "Rechtsabteilung"

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    2. Der Ernst der Lage, werte Herren,
      scheint Ihnen entgangen zu sein.

      Ob Ihres inakzeptablen Vorschlages hat unser Mandant stehenden Fußes entschieden, uns von weiterem juristischem Tun zu entbinden und seine "Externe Inkassogruppe" auf den Weg nach Bad Nauheim geschickt.

      Die Herren sind berechtigt eine gut sortierte Auswahl an automatischen Handfeuerwaffen und ein oder zwei Metallgegenstände, der Form nach einem Ofenrohr nicht unähnlich, beim persönlichen Inkasso einzusetzen.

      Da unser Mandat bereits von zu vielen "Nullen" umgeben ist, wäre es zuvorkommend, wenn Ihre Finanzabteilung ein oder zwei 9'nen links an den Anfang der o.a. Nullsumme beifügen würde.

      Solches Tun hätte auch eine beruhigende Wirkung auf die Herren und ihre Arbeitsweise.
      Beste Grüße
      -Asdfg hjklöä#-
      (während des Diktats gar nicht anwesend)

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    3. Ich dachte, ihr Mandant verfügt über Atomwaffen.

      Ofenrohre haben wir in Bad Nauheim auch ;o)

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    4. Sehr geehrte Damen und Herren,
      mit großem Bedauern mussten wir gerade feststellen, das unser Patient A. aus B., z. Zt. in der Privatklinik Prof. Dr. C. entgegen der strilten Anweisung des behandelnden Arztes doch wieder den Computer unseres Faktotums Herrn/Frau D. missbrauchte.
      Für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir daher um Verzeihung, weisen jedoch vorsorglich auf unsere umfangreichen Haftungsausschlüsse hin.

      Mit frdl. Gruß
      Der Bergdoktor
      gez. Dr. Klein und die anderen Zwerge

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