Mittwoch, 22. Juli 2015

Beginn eines Anti-München-Monologs

„Bloggen ist wie Wurstmachen – da kommt alles rein.“ (Andy Bonetti)
Früher, ja früher, das waren noch Zeiten, damals, ich kann mich noch ganz genau erinnern, als der bayrische Postminister Aloysius Ritter von Nieselpriem beerdigt wurde und hinter dem Prunksarkophag ganze Regimenter von Briefträgern marschierten, mit ihren dunkelblauen Uniformen und den blitzblanken Knöpfen, ja da herrschte noch Ordnung, Anstand und Sitte waren keine Fremdwörter, aber schauen Sie sich doch München an, schauen Sie sich an, was aus München geworden ist, dieses Schickimickighetto an der Isar, diesen durch ein Übermaß an Geld und Genuss geistig verwahrlosten Menschenschlag, diesen unerträglichen Champagnerpöbel …
Ein Schnappschuss von Leser Harri aus Berlin. Danke, Harri!

1 Kommentar:

  1. Champagnerpöbel...Da fällt mir nun wirklich nichts mehr ein (außer: Bolivianischer Wohlstandsschnupfen, aber das streift ja nur das Ganze).

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