Dienstag, 10. April 2012

Geilomat

Zu Kaisers Zeiten waren die Dinge, die uns begeisterten, „fabelhaft“ oder „enorm“. In meiner Kindheit waren sie „toll“, danach wurden sie „super“, in meiner Jugend waren sie "grell" oder geil" und als Erwachsener bezeichneten wir sie als „spannend“ oder „groß, wirklich ganz groß“. Im 21. Jahrhundert wurden die Dinge dann „krass“ und jetzt sind sie „voll porno“. Wohin wird die Begeisterung unsere Sprache noch führen?